MGK Modulintegriertes Graduiertenkolleg

MGK Modulintegriertes Graduiertenkolleg

 

Die RWTH Aachen ist eine forschungsintensive Hochschule und beschäftigt derzeit ca. 3600 wissenschaftliche Mitarbeiter. Am Max-Planck-Institut für Eisenforschung GmbH (MPIE) wird Forschung auf dem Gebiet von Eisen, Stahl und verwandten Werkstoffen mit über 200 wissenschaftlichen Mitarbeitern betrieben. Eine frühe wissenschaftliche Selbstständigkeit ist bei allen beteiligten Fachrichtungen bzw. Institutionen grundsätzlich ein zentraler Aspekt der Doktorandenausbildung. Das Teilprojekt MGK ist in den SFB 761 „Stahl-ab initio; Quantenmechanisch geführtes Design neuer Eisenbasiswerkstoffe“ eingegliedert. Im Teilprojekt „Integriertes Graduiertenkolleg / Integrated Research Training Group“ wird gezielt die wissenschaftliche Eigenständigkeit und die Weiterqualifizierung der im Sonderforschungsbereich tätigen Doktoranden gefördert. Es sind die folgenden konkreten Ziele formuliert:

  • Unterstützung bei der Promotion in einem fächerübergreifenden Projekt
  • Vermittlung von vorwiegend fachbezogenen Schlüsselqualifikationen
  • Heranführung an eine Kultur der internationalen Forschungskommunikation und kooperation
  • Vermittlung von sogenannten „soft skills“, u.a. Präsentationstechniken, Projektmanagement, Arbeiten im Team und in interkulturellen Kooperationen
  • Zusammenführung von Doktoranden unterschiedlichster Fachrichtungen und Wissenschaftskulturen zwecks Wissens- und Erfahrungsaustausch (Methodentransfer) sowie Netzwerkbildung
  • Anknüpfung an das „Center for Doctoral Studies“ (CDS) der RWTH Aachen

Die individuelle Betreuung des Promovierenden erfolgt durch den jeweiligen Hochschullehrer sowie einen im Frühstadium der Promotion benannten zweiten Gutachter. Darüber hinaus sind unter anderem mehrtägige Kolloquien und Seminare, ein Mobilitätsprogramm für Doktoranden und Industrie-Exkursionen geplant. Das Programm trägt der Besonderheit der zwei Standorte Aachen und Düsseldorf Rechnung und hat zum Ziel, die Kooperation und Kommunikation zwischen den Standorten und Disziplinen zu stärken. Dieses Ziel wird mit unterschiedlichen Mitteln unterstützt:

Ringvorlesung:

In einer Ringvorlesung werden durch die TP-Leiter und durch Gäste des SFB die jeweiligen Forschungsschwerpunkte sowie die Grundlagen der verwendeten Methoden vermittelt. Diese Vorlesungen werden im Rahmen der Doktorandenseminare oder zu anderen Terminen gehalten

 

Neue Vorlesungen:

Eine Besonderheit stellen die beiden neu generierten Vorlesungen „Microstructures, Micrography & Modelling“ und „ICME for Steels“ dar, die durch PD Dr. Zaefferer, Dr. Hickel, Dr. Prahl, bzw. durch Dr. Prahl, Dr. Bambach, PD Dr. Roters und Dr. Stallybras gehalten werden und in den Wahlpflichtbereich der Studiengänge Werkstoffingenieurwesen (M.Sc.) und Wirtschaftsingenieurwesen – Fachrichtung Werkstoff- und Prozesstechnik (M.Sc.) der RWTH aufgenommen wurden.

Doktorandenseminare:

In regelmäßigen Abständen werden Doktorandenseminare abgehalten, die jeweils aus einer Vorlesung eines TP-Leiters, Ergebnisvorträgen von Doktoranden sowie der Diskussion methodischer und organisatorischer Fragen bestanden.

SFB-Kolloquien:

Es werden jährlich Klausurtagungen an externen Orten durchgeführt, die einen intensiven Austausch zu neuen Forschungsergebnissen und geplanten Untersuchungen erlauben.  

Mobilitätsprogramm:

Es werden regelmäßig Aufenthalte von SFB-Wissenschaftlern in auswärtigen Forschungseinrichtungen finanziert: