Projekt

Parallelität von Werkstoffentwicklung und Modellierung
Neuer Ansatz: Parallelität von
Werkstoffentwicklung und Modellierung
Nach erfolgreicher erster Antragsphase hat die DFG zum 01.07.2011 eine Förderung des Sonderforschungsbereichs 761 mit dem Titel „Stahl – ab initio; Quantenmechanisch geführtes Design neuer Eisenbasiswerkstoffe“ für weitere vier Jahre bewilligt. Zum 01.07.2007 wurde an der RWTH Aachen in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf der SFB 761 eingerichtet. Damit begann für die beteiligten Teilprojekte das Abenteuer „Stahl – ab initio“.

Zusammenfassung SFB 761

Zum ersten Mal wurde in einem SFB erkundet, inwiefern ab initio Ansätze zu einem detaillierten Verständnis und damit zu einer gezielten Verbesserung von Werkstoffentwicklungen beitragen können. Die Herausforderung bestand dabei in der Verknüpfung abstrakter naturwissenschaftlicher Theorien mit ingenieurwissenschaftlich etablierten Konzepten. Diese Heran­gehensweise mittels der Kombination des methodischen ab initio - Zugangs mit dem technologischen Ziel der Entwicklung einer neuen Gruppe von Strukturwerkstoffen auf Basis des Legierungssystems Fe-Mn-C war neuartig, konnte aber gezielt eingesetzt und weiterentwickelt werden.